Hamburger Kammeroper | Die Zauberflöte zweiter Teil – 2021_2022
THEATER FÜR KINDER und HAMBURGER KAMMEROPER bieten Unterhaltung in Hamburg auf höchstem Niveau. Kinderbuchklassiker und Werke großer Komponisten.
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Die Zauberflöte zweiter Teil

– Uraufführung –

Libretto-Fragment nach Johann Wolfgang von Goethes

„Der Zauberflöte zweyter Theil“

In einer Bearbeitung von Barbara Hass

Opern-Pasticcio mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Musikalische Bearbeitung von Ettore Prandi

 

Uraufführung am 22. April 2022

 

Mozarts „Die Zauberflöte“ mit dem Libretto von Schikaneder zählt bis heute zu den weltweit bekanntesten und am häufigsten inszenierten Opern. Wurde nie an eine Fortsetzung dieses Riesenerfolgs gedacht? Eine Zauberflöte 2.0?  Doch und von keinem Geringeren als Johann Wolfgang von Goethe. Goethe hat sich mit seiner wunderbaren Sprache darangemacht, diese Geschichte weiterzudenken. Er hat Mozart und seine Musik sehr bewundert, insbesondere „Die Zauberflöte“.

 

In Goethes Text sind die Handelnden „alte“ Bekannte.  Da sind die ein wenig in die Jahre gekommenen, Pamina und Tamino, Papagena und Papageno. Ihr Verhältnis als Liebende ist geklärt. Im Mittelpunkt steht nun die Frage der Zukunft bzw. der Nachkommen. Sarastro ist ausgewählt, höhere Fragen auf seiner Wanderschaft als Pilger zu klären und auch die Königin der Nacht kommt in Widerspruch zu ihren Taten – geht es doch bei den ausgesprochenen Verwünschungen letztendlich um ihren Enkel.

 

Goethes Idee ist die Verschmelzung von Gegensätzen wie Gut und Böse oder Tag und Nacht. Sie werden Bedingung für ein Weiterleben und eine weitere Entwicklung der Menschheit. Die Finsternis wird zur existentiellen Bedingung des Lichts. Die Liebe steht über allem. Und sowohl Goethes „Zentralerfindung“ des Kindes von Pamina und Tamino, das geschützt in einem Kasten zum Schutzgeist heranreift, als auch die gar nicht genialen Kinder von Papagena und Papageno, die in Eierschalen groß werden, stellen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft dar. Die Vogelkinder sind das Produkt eines unbeschwerten Familienglücks, dessen Oberhaupt mit dem Titel „Lustigmacher“ in Einklang scheint und sich trotzdem seiner Unentbehrlichkeit sicher ist. So geht es turbulent und beschwingt um die Klärung wichtiger Fragen. Musikalisch werden wir uns auf unbekanntere Werke von Mozart konzentrieren. Eine herausfordernde und anregende Aufgabe für das ganze Team.

 

Änderungen vorbehalten.

Stand 21.06.2021

Musikalische Leitung: 

Ettore Prandi
Regie: Alfonso Romero Mora
Bühne: Kathrin Kegler

Kostüme: Marie-Therese Cramer

 

Besetzung

 

Königin der Nacht: Megan Brunning

Sarastro: Bruno Vargas

Tamino: Paul Sutton / Timo Rößner

Pamina: Luminita Andrei / Natascha Dwulecki

Papageno: Titus Witt / Robert Elibay-Hartog

Papagena: Anne Elizabeth Sorbara

Monostatos: David Heimbucher

Erste Sargträgerin: Feline Knabe

Zweite Sargträgerin: Iva Krušić

u.a.

 

 

und das ALLEE THEATER ENSEMBLE

(in alternierender Besetzung)

Dirigat: Ettore Prandi

 

 

Fotos:  Jonas Radtke

Vorstellungen bis zum 26. Juni 2022

 

 

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien

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